Daria around the world

Übersichtskarte

Life in Dunsborough

Dienstag, 05.03.2013

Seit ungefaehr 3 wochen sind wir jetzt in Dunsborough und haben erstmal eine ganze weile im zelt im caravan park gelebt. Da man fuer die Kochplatten bezahlen musste, grillen aber umsonst ist, haben wir uns jeden Tag von BBQ ernaehrt. Zum Glueck ist diese Zeit jetzt vorbei, denn letzten Freitag sind wir in ein Haus eingezogen.

Letzte Woche habe ich im Bus Zoey kennengelernt  und wie es der Zufall so wollte sind bei ihr in der WG gerade 2 Maedels ausgezogen und somit gab es ein freies zimmer fuer uns, was auch noch deutlich guenstiger als der park ist. Jetzt leben wir also wieder in 4 waenden, haben eine kueche und ein wohnzimmer. Insgesamt leben wir zu viert in dem haus. zoey ist eine super liebe 19 jaehrige australierin und dejan (unser vermieter) wohnt oben unterm dach und kommt aus serbien. wenn wir zum strand oder nach busselton wollen leiht er uns sein auto wenn er nicht arbeiten muss.

Sonst habe ich heute meinen ersten arbeitstag gehabt. ich bin ein private teacher bzw eine nanny fuer einen 13 jaehrigen surfer, der es mal nach ganz oben schaffen will und deswegen momentan statt schule privatunterricht bekommt. in einem monat will er aber zurueck in die schule und meine aufgabe ist es jetzt sein level anzupassen.

mein arbeitstag wird wohl so aussehen, dass ich entweder morgens mit ihm (jack) zum strand fahre und mich am surfen versuchen kann oder ich hole ihn ab wenn er fertig ist. dann fahren wir zu ihm nachause und lernen 2 stunden, machen 1 stunde mittagspause und essen was und lernen dann nochmal eine stunde. danach setze ich ihn wieder am strand ab und kann entweder nachhause gehen oder mich weiter im surfen ueben.

Ein Auto bekomme ich von seinem vater zur verfuegung gestellt. Das muss ich nur morgens abholen und nachmittags wieder zurueck bringen, weil er damit zur arbeit und zurueck faehrt.

Bin mal gespannt wie das wird, aber mein erster eindruck heute war super :)

Bussleton

Dienstag, 12.02.2013

Im Moment sind wir irgendwo zwischen Perth und Margaret River unterwegs, um nach Jobs zu suchen. Davon gibt es grundsaetzlich eine menge aber ohne Auto ist es schwierig.. Hier ist halt alles etwas groesser.

Ende Maerz geht es vermutlich ins Outback und bis dahin muessen wir mal schauen, was sich ergibt.

Mittlerweile habe ich 2 mal Bekanntschaft mit einer Baby King Brown Snake gemacht und nachdem ich gestern in der Buecherei ein Buch ueber Schlangen in Australien gelesen habe, bin ich froh, dass es keine ausgewachsenen waren. Die kleinen sind zwar genauso giftig (vlt sogar giftiger, weil sie den Giftaussschuss nicht kontrollieren koennen), aber deutlich weniger gruselig!

Zum Glueck bemerken Schlangen Menschen recht frueh und gehen ihnen aus dem Weg. Sonst haetten wir sicherlich schon mehrere Begegnungen gehabt, da wir jeden Abend irgendwo im Busch oder in den Duenen zelten.

2 Spinnen habe ich auch schon gesehen, darauf haette ich verzichten koennen, aber das gehoert hier wohl dazu.. eine funnel web spider im Waschsalon und eine unbekannte Riesenspinne ( min. so gross wie meine Hand) nachts auf einem Parkplatz am Strand. Sie sass ploetzlich beim Auto umraeumen auf dem Tisch.

Gestern Nacht sind wir einer Eule begegnet und ueberall in den Baeumen hier sitzen bunte Voegel, die man sich in Deutschland in der Tierhandlung kauft. In Scharen sind sie hier aber eher ein Graus, weil sie super laut sind und manche Sorten sich wie lautes Gelaechter anhoeren.

In der Wueste kann man davon sicher verrueckt werden :D

Australien ist defintiv ein interessantes Land!

Roadtrip to Perth

Samstag, 19.01.2013

Von Melbourne wollten wir erstmal nach Adelaide, um ein bisschen aus der Grossstadt rauszukommen. Wir haben nach Mitfahrgelegenheiten gesucht und dann ganz spontan auch eine gefunden. Nik aus Essen, Germany wollte nach Perth und so haben wir noch am gleichen Tag die Sachen gepackt und haben Melbourne hinter uns gelassen.

Wir sind die Great Ocean Road langgefahren und haben die Apostel und viele schoene Straende gesehen. Die Landschaft ist super interessant und mit offenem Fenster konnte man auch die Hitze ganz gut ertragen.

Schon in den ersten Tagen haben wir Kaengurus, Echsen und Koalas gesehen. Von Schlangen haben wir zum Glueck nur die Warnschilder gesehen. Nachts haben wir immer irgendwo auf Parkplaetzen gezeltet.

Alle 200 km ist man mal an einem Roadhouse vorbeigekommen und jeden zweiten Tag kamen wir durch eine Stadt mit Supermarkt.

Naviaussagen wie "dem Strassenverlauf 1190 km folgen" waren an der Tagesordnung und wir haben jeden Tag ca. 900 km hinter uns gebracht.

Relativ schnell wurde klar, dass wir doch bis Perth mitfahren und so haben wir 8 Tage, 3000 km, 2 oder 3 Zeitzonen und jede Menge Wueste hinter uns gebracht.

Zwischendurch gab es immer mal interessante Sehenswuerdigkeiten wie den Wave Rock ( Bilder bei FB), wo wir entweder eh vorbeikamen oder so nah dran waren ( 250 km ), dass wir uns dachten, ein kurzer Abstecher kann ja nicht schaden.

Unser Wave Rock Ausflug war etwas abenteuerlich, weil wir kaum noch Sprit hatten und als wir an der Tankstelle ankamen hiess es, dass die Telefonleitungen bis nach perth tot sind und deswegen keine Kartenzahlung moeglich ist. Wir hatten noch genau 26 Dollar Bargeld bei uns, aber uns wurde versichert, dass im Normalfall derartige Probleme in ein paar Stunden behoben werden.

Mit nur noch einem Dollar ging es dann in die naechste Stadt, wo wir auf die Problembehebung gewartet haben und danach endlich weiterkamen.

Nach diesen Wuestenabenteuern hat es uns erstmal wieder zur Kueste gezogen, wo es sich im Notfall besser aushalten laesst. Suedlich von Perth haben wir dann Niks Freundin geroffen, die seitdem auch mit uns reist.

Melbourne

Donnerstag, 17.01.2013

Neues Land, neues Abenteuer.

Die ersten Tage in Melbourne waren nicht gerade die Besten. Wir kamen mitten in der Nacht im Hostel an und dann gab es erstmal Probleme wegen Ueberbuchung und wir haben ein anderes Zimmer bekommen. Das war erstmal nicht schlimm. Die Luft im Hostel war dagegen schon schlimmer, weil es keine Fenster in den Zimmern gab. Die ersten Tage mussten wir erstmal vieles organisieren. Steuernummer, Konto eroeffnen und anfangen nach Jobs zu suchen.

Nach Neuseeland kam und Melbourne super laut und voll vor. Ueberall Menschen und alles so unpersoenlich. Die Leute im Hostel waren nicht sehr freundlich und die Raeume waren ein graus. Nach 3 Tagen wussten wir, dass wir defitnitiv aus der Stadt raus wollen.

Wir haben dann aber doch noch einige schoene Ecken in der Stadt gefunden. Das Kuenstlerviertel bietet einige schoene Bilder und Abends findet man ueberall in der Stadt Lichter und Strassenkuenstler. In den Parks kann man Opossums und Flughunde sehen und gemuetlich am Fluss lang spazieren.

Ich denke ich werde Melbourne nochmal in Ruhe erleben, wenn wieder mehr Geld da ist ( diese Stadt ist so unfassbar teuer) und wir wieder mehr an Menschen gewoehnt sind.

Samstags haben wir spontan eine Mitfahrgelegenheit nach Adelaide gefunden und sind einen Tag frueher als beabsichtigt abgereist.

Seit einer Woche reisen wir jetzt mit Nik aus Essen und da er bis nach Perth wollte, haben wir uns ihm kurzerhand angeschlossen.

Ende 1. Abenteuer

Montag, 07.01.2013

Ich wuensche euch allen noch ein frohes neues Jahr und hoffe ihr hattet einen guten Rutsch!!!

Kurz vor dem Jahreswechsel haben wir die Faehre zurueck auf die Nordinsel genommen. Wir sind dann relativ zuegig nachTaupo gefahren, um dort ins neue Jahr zu feiern, weil der Ort recht gross und touristisch ist. Auf Reids Farm haben wir dann unser Lager aufgeschlagen und dort 4 Tage bis zum 1. Januar verbracht. Der Campingplatz ist wunderschoen, direkt am Fluss und wir hatten so gutes Wetter, dass wir jeden Tag darin schwimmen konnten. Am Silvesterabend sind wir mit ein paar Leuten in die Stadt gegangen und wollten direkt am See das Feuerwerk anschauen. Das war aber eher ein Flop, weil es erst 10 Minuten verspaetung hatte und dann nur winzig klein war. Zwischendurch war Pause, damit ein Boot das Feuerwerk wieder neu entzuenden konnte..Insgesamt waren wir eher enttaeuscht. Danach sind wir noch in eine Bar gegangen und hatten einen lustigen Abend.

Seit ein paar Tagen sind wir jetzt zurueck in Auckland und versuchen das Auto zu verkaufen. Das Ausraeumen war komisch, weil es in den letzten Monaten ja irgendwie unser Zuhause war. Jetzt stehen unsere Sachen alle bei einem Arbeitskollegen von Dan in der Garage und wir koennen die Woche ueber da wohnen. Wir hatten die Moeglichkeit einen Tag zu arbeiten und von Vorgestern auf Gestern waren wir bei Dan's Chef zu Besuch. Wir konnten von dort zum Meer spazieren und Abends gab es ein riesen BBQ. Es war ein super Abend und am naechsten Morgen gab es nochmal ein riesiges Fruehstueck. Sehr wahrscheinlich fahren wir Donnerstag wieder hin, weil er uns angboten hat uns am Freitag zum Flughafen zu fahren.

Sonst sind die restlichen Tage eher ruhig. Wir organisieren und planen und haengen einfach mal ein paar Tage nur rum. Das naechste Mal werdet ihr wohl aus Australien von mir hoeren.

Ich hab euch lieb :)

Christchurch

Mittwoch, 26.12.2012

Seit Dunedin ist eine Mege passiert, aber erstmal allen noch frohe Weihnachten!!! Ich hoffe ihr habt/hattet eine schoene Zeit, erfreuliche Geschenke und leckeres Essen.

Und jetzt weiter im Geschehen: Von Dunedin sind wir erstmal nach Oamaru gefahren, um nochmal Pinguine zu sehen. Dieses mal ware es andere, die etwas kleiner waren (Name gerade entfallen...). In der Abenddaemmerung sind sie aus dem Wasser gekommen und an der Kueste entlang zu ihren Nestern gewatschelt. Dabei kamen sie auch auf die Gehwege und sind nur einen Meter an mir vorbeigelaufen. Wir hatten ausreichend Zeit die Pinguinis zu beobachten, weil wir mal wieder Probleme mit der Batterie hatten, weil wohl irgendjemand das Licht angelassen hat...Wer das nur war??!! Unschuldig 

Nach diesem Zwischenstopp ging es dann weite in den Mt Cook National Park, wo wir eine Nacht auf einem Campground geblieben sind. Da konnten wir abends bei einem Spaziergang Mt Cook im letzten Sonnenlicht sehen...

Am naechsten Morgen haben wir uns dann auf den Mueller Hut Track begeben, der gluecklicherweise einfacher und kuerzer war, als unsere bisherigen Wanderungen. Der Anstieg war zwar beschwerlich, weil es 2 Stunden nur Treppen rauf ging, dann in eine Kletterpartie ueberging und am Ende war stapfen durch den Schnee angesagt. Von oben hatte man eine wirklich beeindruckende Aussicht auf Mt Cook und alle anderen umliegenden Berge. In der Mueller Hut haben wir dann kurz Mittagspause gemacht und sind dann auf Empfehlug des Rangers noch ein Stueck hoeher gelaufen, um noch eine bessere Sicht zu haben.

Von dort haben wir uns wieder auf den Rueckweg gemacht, der erstmal mit einer Rutschpartie durch den Schnee begonnen hat. Regenjacke umgebunden und ab ging es den Berg runter. Zum Glueck sind vorher schon Leute gerutscht und so gab es schon "Rutschwege", die man nutzen konnte, weil der Schee doch manchmal nur wenige cm ueber boesen Steine lag. So war aber alles easy und wir konnten 3 mal rutschen und so eine Stunde Weg sparen. Zudem war es aeusserst spassig und definitiv ein Highlight des Tages.

Unten angekommen sind wir bis zum Lake Tekapo gefahren, der sehr schoen anzusehen ist und an dessen Suedufer eine kleine Kirche steht, die sehr huebsch ist. 

Nach diesem Ausflug ins Landesinnere ging es dann nach Christchurch, wo wir uns bei unserer Ankunft erstmal denn Hobbit angeschaut haben. Danach haben wir einen Freund von Dan mit seiner Freundin getroffen und sind zusammen nach Akaroa gefahren. Auf der Peninsula haben wir 2 Tage mit Lagerfeuer und Gegend anschauen verbracht. Ein halber Tag wurde leider dafuer geopfert, dass wir einen Platten hatten und erstmal zu einer Werkstatt mussten um Werkzeug zu holen, dann zurueck zum Auto und den Reifen holen, den zur Werkstatt bringen und reparieren lassen und wieder zurueck zum Auto. Wenigstens war es nicht teuer.

Zurueck in Christchurch haben wir dann in einem Hostel eingecheckt, wo wir Weihnachten verbracht haben. Christchurch ist eine seltsame Stadt. Einerseits sehr schoen, aber andererseits sieht man ueberall noch die Auswirkunge des Erdbebens. Kaputte Haeuser und Kirchen, schlechte Strassen, die Innenstadt ist noch z.T gesperrt und ueberall trifft man auf Gedenkstaetten. Trotzdem sind die Leute alle recht positiv.

Weihnachten war recht ruhig. Wir waren am Strand und haben schoen gegessen und mit Leuten im Hostel ein BBQ gemacht. Weihnachtliche |Stimmung war nicht so vorhanden, aber gemuetlich war es trotzdem :) Hier feiert man aber nur den ersten Weihnachtstag. Heiligabend ist nicht viel los und am zweiten Weihnachtstag ist hier Schlussverkauf...sehr besinnlich :P

Dunedin

Mittwoch, 12.12.2012

Auf dem Weg von Invercargill nach Dunedin sind wir an der Catlin Coast entlang gefahren. Nachdem wir in Bluff waren und dachten, das waere der suedlichste Punkt, wurden wir eines besseren belehrt und so waren wir danach am Slope Point. So wie ganz im Norden war es auch hier sehr windig und ich habe fast meine Flip Flops verloren. In der Curio Bay haben wir hector dolphins gesehen, die sogar recht nah an der Kueste geschwommen und gesprungen sind. Eine Bucht weiter konnte man bei Ebbe durch einen "Fossiliengarten" laufen. Am spaeten Nachmittag kamen mit der Flut auch 2 yellow-eyed penguins und man konnte sie aus einigem Abstand beobachten, wie sie aengstlich immer ein paar schritte aus dem wasser gewatschelt sind und sobald sich etwas bewegt hat (z.B. eine Moewe) sofort wieder zum wasser gelaufen sind. Nach etwa einer stunde haben sie es aber zu ihren heimatbueschen geschafft. Ziemlich lustige Geschoepfe. Im laufe der naechsten stunden kamen noch ein paar vereinzelte Pinguine aus dem Wasser, aber insgesamt haben dort nicht sehr viele gelebt.

Sonntag waren wir am Nugget Point, von wo aus man einen super Ausblick hat und Seehunde und -loewen sehen kann. Das ganze ist natuerlich nur bei schoenem Wetter ideal, was dort so gut wie nie der Fall ist, aber wieder einmal hatten wir glueck und die sonne hat so gut sie konnte gestrahlt. Auf den Klippen steht ein Leuchtturm, zu dem man hinlaufen kann und die Aussicht geniessen kann. Die Seehunde sieht man dort aber nur aus relativ grosser entfernung. Auf dem Rueckweg hatten wir aber das glueck und haben einen Seehund aus dem Wasser kommen sehen. So konnten wir am Strand bis auf wenige Meter herangehen und fotos machen. Das war cool! Danach haben wir noch Muscheln fuers Abendessen gesammelt, aber das war nicht so mein Geschmack.

Insgesamt haben wir 2 naechte an der Catlin Coast verbracht. Eine davon auf einem Freedom Campground und die Nacht davor irgendwo auf einer Wiese am ende einer unbefestigten Strasse. Das war nicht so die beste Idee, weil am naechsten Tag sind wir gleichzeitig ueber einen erdhuegel und mit dem rechten vorderrad in einen Graben gefahren und steckten fest. Sehr talentiert!! Eine stunde haben wir versucht das auto da rauszuholen, aber es hat sich nicht einen cm bewegt. Wir haben dann die Farmen in der naehe abgelaufen, bis wir jemanden gefunden haben, der uns mit seinem Truck da rausgezogen hat. Immerhin ist dabei aber nichts kaputt gegangen.

Am Montag sind wir in Dunedin angekommen und haben erstmal ein schoenes Hostel gesucht. Wir hausen jetzt in einem ehemaligen Krankenhaus, in dem angeblich ein Geist wohnt. Die Ghostbusters waren schon da und haben Aufzeichnungen von einem alten Mann/Geist, der "get off" sagt, gemacht. Ein sehr freundlicher Geist. Er haust im Pool-Zimmer, aber ich habe ihn noch nicht gesehen oder gehoert.

Gestern waren wir in der Stadt unterwegs und haben uns den alten Bahnhof und die Uni angeschaut. Hier gibt es durchaus einige ansehnliche gebaeude. Heute waren wir in der Cadbury Schokoladenfabrik und sind jetzt ausgestattet mit jeder menge gratis schokoriegeln und 4 Tafeln schokolade, die aber wohl 10 $ gekostet haben. Immer noch guenstiger als im Supermarkt.

Jetzt gleich geht es durch die botanischen Gaerten zu Neuseelands steilster Strasse. Heute abend fahren wir raus aus der stadt an die kueste, weil man dort auch pinguine sehen kann. Morgen werden wir Dunedin dann schon wieder verlassen und weiter richtung norden fahren. Time is running out...

Invercargill

Mittwoch, 05.12.2012

Seit gestern sind wir in Invercargill. Eigentlich sagt jeder hier ist es super langweilig und man soll diesen Teil auslassen, aber weil wir vielleicht nochmal zu einem Mechaniker wollen sind wir hier gelandet. Und so langweilig ist es hier gar nicht. Die Stadt ein paar nette Laeden und man kann hier alles bekommen. Wir haben am Strand zwischen den Duenen geschlafen, weil hier anscheinend so wenige Touristen sind, dass sie hier die no-camping schilder vergessen haben. Gut fuer uns! Fuer 1 $ kann man hier ohne Zeitlimit duschen und das Internet in der Buecherei ist auch kostenlos. Wahrscheinlich bleiben wir noch bis morgen hier, weil es uns ganz gut gefaellt. Heute Nachmittag wollen wir zum suedlichsten Punkt der Suedinsel. Von Cape Reinga nach Bluff...Eine ziemlich lange strecke haben wir schon hinter uns...und noch ist sie nicht zuende...!!!

 

Fiordland

Montag, 03.12.2012

Nachdem wir Queenstown verlassen haben, sind wir richtung Paradise gefahren. Leider sind wir dort nicht angekommen, weil die Strasse ueberflutet war und wir das unserem auto nicht zumuten wollten. Die fahrt dahin war aber wunderschoen und wir haben noch einige schoene fotos machen koennen. Unser Nachtlager haben wir dann am Diamond Lake aufgeschlagen. Am naechsten Tag mussten wir leider feststellen, dass das auto die vielen schlagloecher nicht wirklich vertragen hat. Normalerweise wurde der linke Voderreifen erst so bei 80km/h unruhig, aber jetzt schon bei 40... Gar nicht gut! Also haben wir auf dem Rueckweg kurz hinter Queenstown erstmal einen Mechaniker aufgesucht. Armes Auto also ab auf die Hebebuehne und das Urteil war 475$ fuer ca. 3 Stunden Arbeit, weil irgendwas nicht richtig verschraubt wurde und sich geloest hatte. Der nette Herr wusste aber nicht, ob er nicht eventuell doch noch ein Teil bestellen muss und dann wuerde es bis zu 700 $ kosten. Das haben wir dann dankend abgelehnt und 46$ aermer (nur fuers anschauen) haben wir das auto so wieder mitgenommen. Da wollte sich wohl jemand eine goldene Nase verdienen! Irgendwie scheint es dem Auto aber gut getan zu haben einmal hochgehoben worden zu sein, weil seitdem faehrt es wieder wie  bisher. Waren die 46$ also doch nicht voellig umsonst.

Von da aus ging es dann ab nach Te Anau zum Kepler Track. Eigentlich dauert der 3 Tage, aber die Huetten auf dem Weg waren recht teuer und die Wettervorhersage war nicht so berauschend. Also haben wir uns entschlossen nur einen Daywalk auf die Spitze von Mt Luxmore und wieder zurueck zu machen.

Das Resultat: 30 km, 1400 Hoehenmeter, 12 Stunden, gutes Wetter, super Aussicht und neue Blasen auf noch nicht vollstaendig verheilter Haut von der letzten Wanderung.

Der Aufstieg war wirklich schoen. Wir sind morgens um 8 gestartet und es waren kaum Menschen unterwegs. Die ersten 4 Stunden ging es durch einen schoenen Wald, bis es dann durch subalpines grasland weiterging. Nach 5,5 stunden hatten wir Spitze erreicht und konnten von da aus super auf den Fjord schauen.

Der Abstieg war eher beschwerlich, weil das doch schon in die Knie geht. Von meinen Fuessen gar nicht zu sprechen. Der Weg schien unendlich lang, aber wir haben es vor Einbruch der Dunkelheit zum Auto geschafft und haben dann nur noch einen Platz zum schlafen gesucht.

 

Queenstown

Montag, 26.11.2012

Auf dem Weg nach Queenstown haben wir uns Franz Josef Glacier und den Fox Glacier angeschaut. Besonders nah sind wir nicht dran gekommen, aber man hatte trotzdem eine gute Sicht auf die Eismassen. 

Montags sind wir dann in Queenstown angekommen und haben Hostel The Black Sheep eingecheckt. Wir wollten zwei Naechte bleiben und hatten einen Private Room, weil wir unsere ganzen Sachen mal waschen und sortieren mussten usw. Im Hostel hatten wir ausserdem 4 stunden free internet am Tag (mega gut!!!) und einen Spa Pool.

Den ersten Tag waren wir also gut mit den ganzen Sachen beschaeftigt und waren auch noch ein bisschen in der Stadt. Es ist wirklich ganz nett hier und am naechsten Tag waren wir auf einem der Berge hier in der Naehe, von dem aus man einen schoenen Ausblick ueber die Stadt hat. Nachmittags haben wir dann beschlossen noch 2 Tage laenger zu bleiben, weil wir mal zur Ruhe kommen mussten. Jeden tag woanders sein macht spass und man erlebt viel, aber hier mal Leute auch ein bisschen kennenlernen zu koennen war super. Wir waren abends mit Leuten in der Stadt in einer Bar und am naechsten Morgen sind wir in ein Dorm room umgezogen, weil ein private room fuer so lange zeit etwas zu teuer war. 

Tag 3 haben wir in der Stadt und auf noch einem anderen Huegel verbracht. Soweit hatten wir auch gutes Wetter und alles war entspannend. Am spaeten Nachmittag waren wir im heissen Pool und abends ging es wieder mit den Leuten in die Stadt. 

Der naechste Tag war leider regnerisch, aber so hatte ich Zeit Brot und Chocolate Chip Cookies zu backen. Das Brot ist irgendwie nicht gut geworden, aber die Kekse dafuer umso besser. Nach einem weiteren Besuch im heissen Pool haben wir im Gemeinschaftsraum Filme geschaut. Der Tag war fuer alle ziemlich lazy, aber das war ganz cool so. 

Heute haben wir alle Sachen aus dem Zimmer ins Auto geraeumt und ausgecheckt. Bis auf das Zimmer durften wir aber noch alles benutzen und so haben wir in Ruhe alles aufgeraeumt, waren nochmal schoen warm duschen und haben eine riesen Lasagne gemacht, die hoffentlich fuer die naechsten 2 tage reicht. In ein paar Minuten geht es dann finally weiter Richtung Sueden. Es war ein schoener Aufenthalt hier und wir haben es genossen und irgendwie wirkte das Auto eben ganz schoen klein ( oder wir haben ploetzlich mehr Sachen). Ich denke aber wir werden uns schnell wieder daran gewoehnen...

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